China vs. Freiheit
China will nun doch nicht, wie zunächst vereinbart, ausländischen Journalisten einen freien Internetzugung gewähren. Die Regierung begründet dies damit, dass die Gesetze respektiert werden müssen. Die Zensur umfasst einige ausländische Webseiten, u.a. die Seite von Amnesty International. Sie sollen angeblich die Gesetze Chinas verletzen.
Kann man aber ein Gesetz respektieren, dass gegen Menschrechte gerichtet ist? Definitiv nein! Freiheit ist das höchste Gut, das wir haben. Wir haben lange dafür gekämpft und sollten auch dazu stehen und sie verteidigen. Auch wenn es ein anderes Land ist und dort andere Sitten herrschen, darf man nicht einfach so tatenlos zusehen, wie dort die Freiheit mit Füßen getreten wird. Ein Nicht-Hinsehen ist mindestens genauso schlimm, als würde man es selbst machen.
Umso trauriger ist es, dass das IOC dies einfach so hin nimmt. Dabei hätten sie die Möglichkeit, mal ein Machtwort zu sprechen.
Auch wenn die Olympischen Spiele ein Höhepunkt darstellt, können sie aufgrund der Umstände nicht unterstützt werden. Ich persönlich werde sie definitv nicht unterstützen. Denn mich schockiert nicht etwa das Verhalten Pekings – war schließlich von Anfang an klar, dass es einen derartigen Pfad einschlagen werde – sondern vielmehr die Einstellung der Sponsoren und des IOC.
1 Kommentar zu »China vs. Freiheit«
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Wenn du spürst, dass du anders bist, dann musst du lauter schreien!
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Wenn man keine Gesetze respektieren sollte, die die Menscherechte verletzten, dann sollte man hierzulande sich als erstes gegen die Schulpflicht wenden.