Keine Kleidung für Rechte
Auf Spiegel Online ist mal wieder ein sinnfreier Artikel veröffentlicht worden, auf den die Welt gerne verzichtet hätte.
Thema ist die Eröffnung eines Ladens in Hamburg, in dem Kleidung der Marke “Thor Steinar” verkauft wird. Die Marke sei sehr beliebt bei rechten Gruppierungen und deshalb nur als Nazi-Kleidung zu bezeichnen, so zumindest versucht es uns der Autor darzustellen. Natürlich berichtet er auch noch ausführlich über Demonstrationen gegen die Eröffnung des Ladens und bringt Beispiele, in denen er Mitstreiter benennt.
Mag ja sein, dass die norwegische Marke in rechten Kreisen sehr beliebt ist, aber ist das allein Grund, sie verbieten zu dürfen? Kann ich auch Brötchen vom Bäcker und Schuhe von Adidas verbieten, nur weil Rechte sie kaufen? Und warum werden nicht Kleidungsstücke verboten, die von Linksextremisten getragen werden?
Was soll denn bitte an dieser Kleidung schlimm sein? Sie ist teilweise bedruckt mit Symbolen der Wikinger und hat eine mythische Ausstrahlung. Ist das der Grund, warum so viele diese Marke hassen oder weil einfach Rechte sie tragen? Ein Kleidungsstück auf dem der Kommunismus verherlicht wird, finde ich persönlich viel schlimmer als ein Winkingerboot auf dem T-Shirt.
Lieber Spiegel, man muss nicht auf jeden Zug aufspringen, nur weil ein paar linke Sozialisten sich an ihrem Feindbild abreagieren wollen.
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— Dexter
