Lange überfällig
Endlich stellt die CDU Fraktion mal einen vernünftigen Antrag. Im Grundgesetz soll die Landessprache fest verankert werden. Und zwar soll der Artikel 22 den Zusatz “Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch.” erhalten.
Und wie zu erwarten hagelt es von allen Seiten Kritik. Selbst unsere so tolle Kanzlerin mosert gegen den Antrag ihrer eigenen Partei.
Was spricht denn dagegen? In fast allen anderen EU-Mitgliedsstaaten gibt es diesen Zusatz in der Verfassung, warum also auch nicht in dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Die Sprache ist immerhin ein Kulturgut und gehört auch dementsprechend geschützt.
4 Kommentare zu »Lange überfällig«
Ich finde es Schwachsinn, laut der Reportage die heute morgen im ZDF lief müsste das Notebook dann “Klapprechner” heißen und man darf zu Brötchen nicht mehr “Schrippen” etc. sagen…
Unsinn!
Natürlich wird man zu einem Notebook nicht “Klapprechner” sagen müssen. Nur weil im GG die Landessprache fest verankert ist, heißt das noch lange nicht, dass nur noch Wörter benutzt werden dürfen, die ihren Ursprung in der deutschen Sprache haben.
Die Sprache ist und bleibt ein Kulturgut. Jeder Mist wird heutzutage in GG festgeschrieben. Da kann man wohl auch verlangen, dass zumindest die Sprache des Landes fest vorgeben wird.
Wie hieß es heute Abend bei Maybritt Illner so schön: “Wir müssen keine Nationalisten sein. Können wir aber nicht wenigstens Patrioten sein?”
Und da lachte Herr Wazir abfällig.
Ich gehe mit Frau Pooth und Herrn Schneider konform und sage: Die deutsche Sprache ist mehr als nur ein Kommunikationsmittel sondern schönes Kulturgut, das geschützt gehört – auch im Grundgesetz. Was spricht denn dagegen, außer billige Polemik?
Merkel ist selbst zu weit links für meinen Geschmack.
Nebenbei: Sehr schönes Webblog!
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Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
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Ein Wahljahr liegt vor uns und da will man möglichst keinen Wähler verprellen. Schade eigentlich, ich bin auch der Meinung soetwas gehört ins GG.
Gruß
AMUNO